Zahnimplantate:Die Explantation ist ein Drama«

Muss ein Zahnimplantat, das bereits fest mit dem umgebenden Knochengewebe verwachsen ist, wieder explantiert werden, geht dies nicht so einfach wie Zähne ziehen. »Weil Knochengewebe dabei verloren geht und wieder aufgebaut werden muss,  ist die Explantation nur die ultima ratio«, erklärt Dr. Dr. Martin Bonsmann, Düsseldorf, auf der 26. Jahrestagung des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen am 13. und 14. November in Berlin. Lies mehr…

First P-I Brånemark Scientific Symposium 2009 established with success.

From 29-31 October 2009, the first P-I Brånemark Scientific Symposium took place in Gothenburg, Sweden. The three-day scientific event brought together leading healthcare, dental and medical experts from around the world to discuss advances and future prospects in osseointegration and related topics. Professor Per-Ingvar Brånemark – discoverer of the concept of osseointegration that laid the basis for today’s oral rehabilitations – delivered the opening speech and was present for the entire meeting. The next P-I Brånemark Scientific Symposium is planned to take place in 2011. Lies mehr…

Geistlich Biomaterials mit eigenem Symposium auf der EAO 2009

Beim diesjährigen Kongress der European Association for Osseo-integration (EAO) in Monaco vom 30. September bis 3. Oktober sorgte Geistlich Biomaterials mit hochkarätigen Rednern beim Symposium für hohe Teilnehmerzahlen.

Geistlich Biomaterials bot im Rahmen des Geistlich Symposiums am 2. Oktober beim diesjährigen EAO-Kongress mit Prof. Dr.Jan Lindhe und PD. Dr. Frank Schwarz zwei erfahrene Spezialisten, die spannende Einblicke in ihre Praxis gewährten. In diesem Jahr lag der Fokus des Kongresses mit dem Motto „Guidelines for the Practioner“ vor allem auf dem praktischen Aspekt in Implantologie und Regeneration. Lies mehr…

Dr. Ihde Dental: Zementierbare Kugelköpfe für eine flexiblere Prothetik auf KOS-Implantaten

Kleines Detail mit großer Wirkung

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Implantat-Systeme bis ins kleinste Detail ist eine Stärke der Dr. Ihde Dental. Dabei geht es dem Unternehmen vor allem um einfache, praktikable und wirtschaftliche Lösungen für den Zahnarzt und seine Patienten. Dieser Anspruch ist jetzt auch in den neuen zementierbaren Kugelköpfen ZKK3 für das einteilige KOS-Implantat umgesetzt worden. Das bietet Zahnärzten und ihren Patienten äußerste Flexibilität, wenn es um die Entscheidung für ein festsitzendes oder herausnehmbares Implantatkonzept geht. Lies mehr…

Mehr Medizin in die Zahnmedizin


Die steigende Zahl von Menschen mit chronischen Erkrankungen oder schweren Behinderungen sowie der wachsende Anteil älterer und pflegebedürftiger Menschen in der Bevölkerung sorgen dafür, dass Zahnärztinnen und Zahnärzte sich zunehmend auf Risikopatienten einstellen müssen. Insbesondere bei Zahnextraktionen, Wurzelspitzenresektionen oder der chirurgischen Therapie von Erkrankungen des Zahnhalteapparates sind bei diesen Patienten oft besondere Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit anderen Ärzten erforderlich. »Mehr Medizin in die Zahnmedizin“, fordert darum der Berufsverband der Deutschen Oralchirurgen bei seiner 26. Jahrestagung am 13. und 14. November in Berlin. Lies mehr…

Zahnimplantate:Die Explantation ist ein Drama«

Muss ein Zahnimplantat, das bereits fest mit dem umgebenden Knochengewebe verwachsen ist, wieder explantiert werden, geht dies nicht so einfach wie Zähne ziehen. »Weil Knochengewebe dabei verloren geht und wieder aufgebaut werden muss,  ist die Explantation nur die ultima ratio«, erklärt Dr. Dr. Martin Bonsmann, Düsseldorf, auf der 26. Jahrestagung des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen am 13. und 14. November in Berlin. Lies mehr…

Bei unklaren Verhältnissen ist die 3D-Planung hilfreich

Wissenschaftliches Forum des 13. BDIZ EDI Symposiums in München zur dreidimensionalen Bildgebung und computergestützten Implantologie

Das 13. BDIZ EDI Symposium in München markierte den Höhepunkt des BDIZ EDI-
Themenjahres zur dreidimensionalen Bildgebung in der Implantologie und zur
computergestützten Implantologie. Trotz großer Konkurrenz – in München fanden
am diesem Wochenende gleich drei Kongresse mit implantologischen Themen
statt – zählte der Verband über 400 Teilnehmer/innen. Lies mehr…

Unterlassene Hilfeleistung: Behinderte und alte Menschen zahnmedizinisch oft schlecht versorgt

»Sie haben keine Lobby, darum sind Behinderte und alte Menschen zahnmedizinisch oft schlecht versorgt«, erklärt Dr. Volker Holthaus, Bad Segeberg, auf der 26. Jahrestagung des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen am 13. und 14. November in Berlin. Politische Rahmenbedingungen und Richtlinien sorgen in Verbindung mit Ausbildungsdefiziten im Studium dafür, dass Behinderten und alten Menschen bestimmte Leistungen oft vorenthalten werden (müssen). »Das ist im Grunde unterlassene Hilfeleistung«, kritisiert der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für zahnärztliche Behindertenbehandlung im BDO. Lies mehr…

ini-Implantate: klinisch etabliert, offen diskutiert und ein Konzept für viele Praxen

Die minimalinvasive Implantologie stellt heute eine feste und im Fachgebiet anerkannte Größe dar. Dies zeigte besonders eindrucksvoll das MDI Anwender-Symposium 2009 von IMTEC, a 3M Company. Insgesamt 150 Mini-Implantat-Nutzer kamen am Samstag, 26. September, im The Westin Grand Hotel, Frankfurt am Main, zu einem regen Gedankenaustausch zusammen. Die Weiterbildung fand auf hohem fachlichen Niveau und doch in familiärer Atmosphäre statt.

Als Vertreter des Gastgebers betonte John Davis, IMTEC-Mitgeschäftsführer, dass sich mit MDI („mini dental implants“) ein System, das manchem vor einigen Jahren noch fragwürdig erschien, heute in Wissenschaft und Praxis etabliert habe. Dafür spreche neben der großen Anzahl der Teilnehmer des Symposiums beispielsweise auch die Tatsache, dass die DGOI (Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie) den Themenkomplex „Minimalinvasive Implantologie“ in ihr Fortbildungsprogramm aufgenommen hat.

Während des Symposiums erläuterten vormittags erfahrene Referenten und am Nachmittag weitere Anwender Indikationen und Besonderheiten von MDI. Grundsätzlich ist dies ein Konzept zur Unterkieferprothesenstabilisierung – für diese Hauptindikation mit Erfolgsraten nahe 100 Prozent. In Erweiterung dieses klassischen Einsatzbereichs können Mini-Implantate bei etwas geringerer Erfolgssicherheit auch zur Stabilisierung einer Oberkieferprothese dienen. Wie beides zusammen bei einem Patienten hervorragend gelingt, demonstrierte Dr. Zoltan Keilinger an einem Fallbeispiel aus der eigenen Praxis.

Darüber hinaus sind bei den Mini- bzw. durchmesserreduzierten Implantaten aus dem Hause IMTEC weitere Indikationen denkbar. Nach sorgfältiger Abwägung des Risiko-Nutzen-Verhältnisses und umfassender Beratung des Patienten können Mini-Implantate für die Stabilisierung von Teilprothesen, für Einzelzahnkronen bei schmaler Zahnlücke oder als temporäre Unterstützung von provisorischen Brücken eingesetzt werden. So können Mini-Implantate auch die klassische Implantattherapie ergänzen: Wird der Patient üblicherweise während der Einheilphase mit einer Klammmerprothese versorgt, so bietet sich alternativ ein festsitzender provisorischer Zahnersatz an, der durch Mini-Implantate gestützt wird.

In einer tour d’horizon erläuterten die erfahrenen Referenten Dr. Winfried Walzer („Festsitzender Zahnersatz mit Mini-Implantaten“), und Dr. Jörg Ritzmann („Temporäre Nutzung von Mini-Implantaten“) sowie Dr. Jens Schmidt („Pfeilervermehrung bei herausnehmbarem Zahnersatz“), Stephan Payer („Kombination von konventionellen und Mini-Implantaten“) und Dr. Holger Kaesemann (Kombination von MDI und MDI Hybrid“) auch diese avancierten Indikationen. Dabei betonte Dr. Walzer, dass man bei diesen Einsatzmöglichkeiten vom klassischen Protokoll, wie vom Hersteller IMTEC vorgeschrieben, abweicht und daher der Sachverstand und die Erfahrung des verantwortlichen Implantologen als Entscheidungsgrundlage im Besonderen gefragt sind.

In einem eigenen Vortrag widmete sich Dr. Wolfgang Tamminga speziell dem seit 2008 erhältlichen MDI Hybrid, einem „großen“ Mini-Implantat, das einen Durchmesser von 2,9 Millimetern aufweist. Inwiefern sich das Vorgehen hier vom klassischen Protokoll unterscheidet, erläuterte der Referent ebenso ausführlich wie die neuen Indikationen. Das MDI Hybrid ist selbstverständlich zur Prothesenstabilisierung geeignet und beim Einzelzahnersatz insbesondere dann indiziert, wenn der verfügbare Platz für das klassische 3,5-mm-Implantat zu eng, für ein Mini-Implantat jedoch zu weit erscheint. Im Gegensatz zu den klassischen (kleineren) Mini-Implantaten lässt sich das 2,9-mm-Implantat nicht bei D1-Knochen verwenden; besonders in spongiöserem D3-Knochen im Oberkiefer bietet es jedoch im Vergleich mehr Halt.

Mehrere Referenten griffen auch das sensible Thema „Misserfolge“ auf. So erläuterte Dr. Jochen Hilgert, der auch als Gutachter vor Gericht tätig ist, die wichtigsten bzw. häufigsten Fehlerquellen bei der Anwendung von Mini-Implantaten. Dr. Ulf Krausch erklärte, wie man mit einem differenzierten chirurgischen Vorgehen bei unterschiedlichen Knochendichten die hohe Erfolgsrate von MDI noch verbessert, und Dr. Walzer gab wichtige Ratschläge zum Umgang mit Implantatfrakturen. Dr. Herbert Lunin („neuralgiforme Beschwerden“) und Dr. Bernd Mützel („Komplikationen bei Sofortimplantation“) stellten eigene (seltene!) Misserfolge zur Diskussion. Es ist nicht zuletzt dieser Mut zur offenen Diskussion, der wesentlich zur Etablierung des Konzepts MDI in den vergangenen Jahren beigetragen hat.

Zur Auflockerung zwischen den zahlreichen klinischen Vorträgen sprach Dr. Jos Z. Gal über das Thema „Patientenmarketing für MDI“ mit Werbemaßnahmen und gezielter Öffentlichkeitsarbeit. Dabei erwähnte er unter anderem das Patientenmarketing-Set mit Tischaufstellern, Patienten-Aufklärungsbuch, Patienten-DVD und vielem mehr, das von IMTEC angeboten wird. Zuvor hatte bereits Dr. Keilinger auf die hohe Effektivität einer vom Unternehmen weitgehend vorformulierten und für alle Anwender verfügbaren MDI-Anzeige in der Lokalpresse hingewiesen.

Die Teilnehmer hatten per Befragung vor einem halben Jahr die Vortragsthemen der erfahrenen Referenten am Vormittag selbst bestimmt. Die große Realitätsnähe des gesamten IMTEC MDI Anwender-Symposiums spiegelte dies wieder, und so haben viele im Auditorium wertvolle Ratschläge und Tipps zur zeitnahen Umsetzung in der eigenen Praxis mit nach Hause genommen.

Als Ausblick in die Zukunft wies insbesondere Dr. Walzer auf die demographische Entwicklung hin. Diese dürfte die Anzahl der Behandlungen mit Mini-Implantaten zur Prothesenstabilisierung weiter ansteigen lassen, nicht zuletzt weil es sich hier um ein ebenso bewährtes wie patientenfreundliches, minimalinvasives und bezahlbares Konzept handelt.

BDIZ EDI: Weiter volle Fahrt voraus

Mitgliederversammlung bestätigt das Vorstandsteam um Berger und Zöller

Auch die nächsten vier Jahre wird der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) von Christian Berger geführt. Die Mitgliederversammlung des BDIZ EDI sprach dem Zahnarzt für Oralchirurgie aus Kempten/Allgäu und seinem Team am 10. Oktober 2009 in München mit überwältigender Mehrheit das Vertrauen aus. Damit wird der Kurs fortgesetzt, den Berger in den vergangenen vier Jahren eingeschlagen hat und der durch den konstruktiv-kritischen Dialog mit Verbänden, Organisationen und Politik geprägt ist. Lies mehr…